Auf dem Weg nach Hua Hin

Failing Conductors

Hier eine grobe Übersetzung des Berichts von Linc, einem der Gäste auf der Marianne und einer der geschätzten Musiker, von welchem Ihr auch hier mehr sehen werdet:

Wir sind nun wieder in Hua Hin und ich erhole mich von einem Auftritt in einer kleinen Bar gestern Abend. Während ich es mir hier gemütlich gemacht habe versuche ich auch ein wenig produktiv zu sein indem ich neue, geschmackvolle Lyrics für unser nächstes Lied komponiere und notiere. Auf jeden Fall ist dies der richtige Ort dafür, denn das Zimmer könnte gemütlicher kaum sein, da alles (inklusive Internet) funktioniert, die Bettbezüge frisch gewaschen sind, das Essen mundet, und ich komme in den Genuss einer Klimaanlage! Als Teenager scheinen einem diese Dinge egal zu sein, aber im Laufe der Jahre lernt man diese Sachen doch echt zu schätzen; es ist schon schön eine saubere Toilette und ein Zimmer größer als 10m² zu haben. Die erste Woche war eine absolute Gaudi und gleichzeitig auch noch produktiv, was man an unserem Video “Fighting Thailand” sehen kann. Doch wie es so ist gibt es zu den Höhen auch immer die entsprechenden Tiefen. In den letzten zwei Wochen ist auch einiges geschehen was eher antrengend war!

Es fing alles damit an, dass wir uns auf dem Weg zurück zum Boot etwas verfahren hatten und unsere Taxifahrer absolut ungeduldig waren, allerdings war das vermutlich alles nur gespielt um sich am Ende rausnehmen zu können den Preis für die Fahrt zu erhöhen. Aber wer weiss, vielleicht mussten unsere Spezialisten tatsächlich schnellst möglich zurück an die Strassenecke wo sie meistens rumsaßen. Doch so richtig (entschuldigt die Ausdrucksweise …) “zum kotzen” wurde es dann als wir endlich wieder an Bord waren. Ich hatte anscheinend eine saftige Portion Seekrankheit bestellt. Es hat sich angefühlt als wäre ich zwei Tage durchgehend betrunken gewesen. Allerdings die Art von betrunken wenn die Gäste bereits nachhausegegangen sind und die Toilettenschüssel dein bester Freund ist.

Ich denke mal das Bild unserer Route sagt alles:

Auf dem Weg nach Hua Hin
On our way to Hua Hin

Was es allerdings nicht zum Ausdruck bringt ist der Sturm welchen wir durchsegeln mussten. Des weiteren wurden wir Nachts noch fast von Firscherbooten erfasst und Hannes wendet für meinen Geschmack Soya Sauce doch eher exzessiv an, insbesondere im Frühstück. Zu guter letzt ist dann das Toilettenritual doch ein wenig gewöhnungsbedürftig … Die meisten von Uns würden es warscheinlich auch etwas merkwürdig finden, dass es an Bord Hundefutter gibt … aber keinen Hund. Ich werde dies allerdings nicht weiter erläutern!

Das Boot zu an einer fast identischen Stelle zu ankern war ein wenig ernüchternd. Es sind also nicht alles immer nur Erfolgserlebnisse. Ohne Wind und mit viel Strömung ist es teilweise einfach nicht möglich … eine Erfahrung wert könnte man auch sagen.

new haircut
new haircut

Um Geld zu sparen sind wir zu dritt in ein ca. 10m² Zimmer gezogen, und zwar in Bangkok. Denn hier hatten wir Kontakte zu Musikern und hatten vor diese natürlich auch aufzunehmen.

Einige weitere schöne Erlebnisse gibt’s in den zwei nächsten Blogeinträgen! Viel Spass! 🙂

Ein Gedanke zu „Failing Conductors“

  1. Hannes you finally asked someone to chopped your rough looking Ahoy hair off !! I’m in tears right now.. love you hannes its alrght am sure I’ll get over it!!! 🙂

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