Radiate

Ein Song, eingespielt von 20 Musikern in 7 verschiedenen Ländern. Weltmusik wörtlich genommen.
Wir widmen diesen Song all den Leuten, die sich für die Natur und gegen die Dakota Access Pipeline in North Dakota einsetzen. Alle Einnahmen gehen dabei an die Leute von “Standing Rock Website“. “Your fate is what you create”.

Lade den Song für 1 € oder mehr über unseren Shop herunter oder über die bekannten Stores.

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Jack Mantis

Jack war eigentlich schon von der ersten Sekunde an Teil unseres Projektes. Der Südafrikaner sah uns zum ersten mal in Trinidad und Tobago, als er am Dock im Hafen stand und zuschaute, wie Marianne ohne Motor und Wind nach über 2 Wochen Überfahrt von Französisch Guayana in den Hafen von Chaguaramas geschleppt wurde. Er sah unser Logo am Bug des Bootes, der an ihm vorbeigezogen wurde – unsere segelnde Gitarre – und dachte sich: “Aha! Diese Typen sehen mir sehr nach Musikern aus. Ich spiele selbst Gitarre, also werd ich da wohl nachher mal an die Bordwand klopfen.” Er klopfte und wir trafen uns im Hafencafé auf ein Bier, um ihm von unserem Sailing Conductors Projekt zu erzählen. Dann zeigten wir ihm unser Video “Travelling Man” und nach 10 Sekunden war Jack dabei. Er war wohl der erste Mensch, den ich je gesehen habe, der nach ein paar Sekunden von “Travelling Man” angefangen hat zu weinen. Noch mit nassen Augen verabredeten wir uns gleich für den nächsten Tag, um in einem alten Militärstützpunkt auf einem Berg seinen neuen Song “Radiate” aufzunehmen, den er gerade auf seiner eigen Atlantiküberquerung geschrieben hatte.

jackmantisband.com

Can’t help falling in love

Wir haben noch nie eine Coverversion aufgenommen, aber da Jack der größte Elvis Fan auf Erden ist (ohne zu übertreiben) und seine Version von “Can’t help falling in love” so schön war, haben wir uns breitschlagen lassen und unser Equipment auf einer Brücke über den Mississipi aufgebaut und dieses wunderschöne Stück Musik, zu Ehren von Elvis Presley aufgenommen.

Vorher waren wir natürlich noch bei Elvis zu Hause in Graceland und durften seine Energie spüren.

Travelling Man

Der ein oder andere wird es vielleicht erkennen: Dies ist der erste Track unserer gerade erschienenen CD “AAA”. Während der PreRelease Phase konnten wir einfach nicht die Finger still halten und mussten noch weitere Musiker aufnehmen, die den Song “Low Tide” – auf dem Album ein reines Gitarrenstück mit Möwengekreische, eingespielt von Andrew James in Südafrika – mit ihren Ideen komplettierten.

Vicky Lucato aus Rio de Janeiro schrieb die Lyrics, Fernando Bastos, ebenfalls aus Rio, fügte ein großartiges Klavier hinzu und das NEOJIBA Orchester aus Salvador gab dem Song noch mal ein komplett anderes Feeling. Wir fühlen uns unglaublich geehrt, dass NEOJIBA (neojiba.org) drei Komponisten, ein Orchester und auch noch die Location für die Aufnahme für uns zur Verfügung stellte. Tausend Dank!

AAA gibt es ab 9 € als Download und 15 € als CD + immediate Download auf music.sailingconductors.com

Kalighata (Rain Clouds)

Dies ist die erste Single aus unserem Album “AAA”, das am Freitag, dem 13. September veröffentlicht wurde! Aufgenommen wurde der Track in Indien, Südafrika, Thailand, Singapur, Australien, Sri Lanka und auf dem Atlantischen Ozean. Neun Musiker aus sechs Nationen haben diesen Song auf drei unterschiedlichen Kontinenten aufgenommen.

“AAA” ab 9€ auf music.sailingconductors.com bestellen!

Vocals: Ujjayinee Roy (India)
Guitar: Andrew James (South Africa)
Tabla: Udaya Kumara (Sri Lanka)
Cello: Captain Ben (Germany)
Bass: Smutje Hannes (Germany)
Electronic Beats: Mark Fulgado (India)
Drums: Reinhard Liebers (Germany) & Idham Budiman (Singapore)
Sink Drums: René Wooller (Australia)

Wir danken allen Beteiligten und sind sow as von stolz auf das, was Ujjayinee auf ihrer Facebook Seite noch zu dem Song schrieb – we love you!

»I am humbled and honored to have worked with my two German friends and also all the amazing real musicians who have played on this track. I do not know you but you have restored my faith in the universal language and sanctity of music. And also that real honest music still exists.«

Mastered by kuzio.de

Kia Cavallaro

Erster Tag in New Orleans. Royal Street im French Quarter. Wer um die Welt segelt, um Musik aufzunehmen und in New Orleans nach Musikern sucht, ist hier genau richtig. Denn hier sitzen sie alle – die Straßenmusiker von New Orleans. Auf der bekannten Royal Street im French Quarter. Als wir ankommen, regnet es den ganzen Tag, aber wir ziehen uns Regenjacken über und beginnen unsere Suche. Wir laufen die lange Straße auf und ab, wieder und wieder, doch irgendwie bleiben wir erfolglos. Wie kann das sein? Hier? In der Stadt des Jazz? Kurz bevor wir dann nach einigen Stunden aufgeweicht aufgeben wollen – es regnet immer noch – dann endlich! Wir hören zuerst nur ihre Stimme, schauen uns an und blicken uns um. Hinter der nächsten Straßenecke steht Kia, zupft auf ihrem Banjo und singt dazu. Und wie! Sie hat irgendwie eine Stimme, die man nicht beschreiben kann, irgendwas zwischen Country und Blues, aber einfach nur gut. Na klar will sie bei unserem Projekt mitmachen und logisch nehmen wir sie dann am nächsten Tag gleich am Ufer vom Mississippi auf. Manchmal könnte man uns auch die “Lucky Conductors” nennen.

Kia Cavallaro

Tiokasin Ghosthorse

Wir sind mit Jack Mantis und unserem Schulbus in den Staaten unterwegs und nehmen Musiker an der ganzen Ostküste auf. Jacks Song “Radiate”, den er auf seiner eigenen  Segel-Atlantiklüberquerung geschrieben hat und den wir bei unserem ersten Treffen in Trinidad und Tobago vor etwa eineinhalb Jahren aufgenommen haben, erhält langsam eine Seele, indem wir mehr und mehr Instrumente hinzufügen. Jack kriegt den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf, dass wir, wo wir schon in den Vereinigten Staaten sind, die Gedanken und Gefühle eines einheimischen Indianer für den Song brauchen, damit der perfekt wird. Einfach ist es nicht, doch in New York finden wir endlich unseren Mann. Und wir wissen nicht wie, aber Tiokasin macht etwas aus “Radiate”, womit wir niemals gerechnet hätten – einfach nur wow.

https://www.facebook.com/Tiokasin.Ghosthorse/about?lst=1498721629%3A587534570%3A1486900281

https://www.firstvoicesindigenousradio.org/

Julie Scott

Und wieder treffen wir auf einen alten Bekannten von Jack Mantis – Julie Scott lebt mit ihrem Ehemann in Den Haag in den Niederlanden und kennt Jack und seine Bandmitglieder schon seit sehr vielen Jahren, Uns ist natürlich kein Weg zu weit (vor allem nicht in Holland) und so reisen wir schnell aus Amsterdam an und wissen bereits nach Julies ersten Gesangs-Aufwärmübungen: Die Reise hat sich gelohnt. Aber sowas von! Sie ist nämlich die zweite Person nach Jack Mantis, die beim Vorführen unseres Travelling Man Videos feuchte Augen kriegt. Und als sie dann anfängt zu singen, habe ich plötzlich Tränen in den Augen. Was ein emotionaler Tag!

Ik ben Julie!

Domenico Benigno

Dom spielt schon seit vielen Jahren zusammen mit Jack Mantis in Südafrika in einer Band. Im Moment lebt er aber schon in Norwegen und tourt ständig mit seinem Keyboard durch die Weltgeschichte. Als wir in Frankreich sind, lässt er es sich natürlich nicht nehmen auch mal vorbeizuschauen und das ein oder anderen Stück auf seinem Keyboard auf dem Dock neben unserem Segelboot “Marianne” zu begleiten. Ach, es macht einfach Spaß mit Dom. Er muss sich einen neuen Song nur einmal kurz anhören, dann spielt er beim zweiten Mal sofort die perfekte Begleitung auf seinem Instrument. Solche Musiker braucht die Welt!

https://www.facebook.com/dom.benigno

Seemsoe

Seemsoe ist der beste Freund von Jack Mantis. Beide sind sich vor vielen Jahren in Südafrika in der Grafitti-Szene über den Weg gelaufen und sind seitdem unzertrennlich. Was nicht ganz einfach ist, denn Jack ist Südafrikaner und Seemsoe ist Deutscher, also dauert es manchmal recht lange bis sie wieder ein Bild zusammen malen können. Nachdem Seems von Jack die ein oder anderen Geschichte über die Sailing Conductors erfährt, kommt er zu Besuch, wann immer er kann – er fliegt nach New York, um sich unserem Schulbus anzuschließen und kommt ein paar Monate später noch mal nach Boulogne sur Mer in Frankreich. Dann auch endlich mit seinem Lieblingsinstrument, dem Synthesizer. Denn Seemsoe kann nicht nur malen!

Martin Masakowski

Martin ist ein Freund von Moniek, deren Kontakt wir über Freunde erhalten. Wir sind gerade auf Tour durch die Staaten und stehen jetzt in New Orleans in einem Park mit unserem Schulbus, weil wir nirgendwo anders in der Stadt einen Parkplatz bekommen. New Orleans ist ja bekannt für seine Musik und es gibt wirklich so viele Musiker, dass selbst unser kleiner Tisch im Park nach kurzer Zeit umringt ist mit Musikern und verschiedenster Instrumente – haufenweise Geigen, unser Cello und sogar ein Kontrabass wird plötzlich angekarrt. Martin ist da und will auch mitspielen!

Martin Masakowski

Moniek de Leeuw

Moniek ist eigentlich aus den Niederlanden, aber lebt seit einiger Zeit in New Orleans und macht dort Musik und gibt Geigenunterricht. Wir sind gerade mit unserem neuen Schulbus unterwegs und einen Parkplatz finden mit diesem Ding ist nie so wirklich leicht (selbst nicht in Amerika!), deshalb verabreden wir uns Mit Moniek uns zum Grillen in einem Park, wo der Schulbus reichlich Platz hat. New Orleans ist ja bekannt für seine Musik und es gibt wirklich so viele Musiker, dass selbst unser kleiner Tisch im Park nach kurzer Zeit umringt ist mit Musikern und verschiedenster Instrumente – haufenweise Geigen, unser Cello und sogar ein Kontrabass wird plötzlich angekarrt. Wir sind im Paradies!

Bei prasselndem Regen und leichten Kopfschmerzen treffen wir Moniek zusammen mit einem ihrer Freunde Martin am nächsten Tag in einer wunderschönen Hippie-Küche und nehmen Streicher für “Radiate” auf. Als wir dann abends einen Parkplatz für unseren Schulbus vor Monieks Haus angeboten bekommen (mit gratis Dusche!), sind wir nicht nur die glücklichsten Conductors in New Orleans, nein, wir kriegen sogar noch einige selbsgeschriebene traditionelle Songs auf Monieks Geige vorgespielt!

https://www.facebook.com/moniek.deleeuw.9/photos?lst=1498721629%3A601918863%3A1486825434&source_ref=pb_friends_tl

http://www.balconyplayers.com/

Will Halsey

Wir kriegen den Kontakt zu Will von Annie, einer Freundin aus San Francisco. Wir holen ihn von zuhause ab, er wohnt nicht weit vom Longbeach in Los Angeles. Er schnappt sich schnell seinen Bass und es geht gleich in Richtung Strand. Der ist natürlich voll von Leuten auf Rollschuhen (ja, Rollschuhe, keine Inline-Skates!), Kindern mit Eis in den Händen und hübschen Mädchen in Bikinis. Zum Glück ist beim Bass aufnehmen egal, wie laut es ist. Deshalb bleiben wir nach dem ersten Kaffee am Morgen gleich in dem Café sitzen, Will hört sich ein paar Songs auf dem Laptop an und fängt an zu rocken. Ein wenig später, als es richtig heiß wird, setzen wir uns dann noch in den Schatten einer riesigen Palme auf den großen und wunderschönen Strand und Will gibt noch eines seiner eigenen Lieder auf der Gitarre zum besten. Was für ein entspannter Morgen!

https://www.facebook.com/will.halsey.98